Winterfütterung

Alle Jahre wieder…

…machen sich im Herbst die Zugvögel in Richtung Süden auf. Jedoch nicht alle Vögel entfliehen Schnee und Eis, sondern überwintern in unseren Wäldern und Gärten. Sobald der erste Frost die Landschaft überzieht, wird es für die heimische Vogelwelt schwierig, Nahrung in ausreichender Menge zu finden. Viele Tierfreunde versuchen zu helfen, indem sie zufüttern. Allerdings solltest du hierbei ein paar Regeln beachten:

Meisenknödel:

Hier besteht die Gefahr, dass sich die Vögel im feinen Netz verfangen. Kontrolliere deshalb bitte dies in gleichmäßigen Abständen. Moderne Meisenknödel haben auch keine Netze aus Kunststoff mehr, sondern bestehen aus einem Material, dass sich nach einer gewissen Zeit selbst auflöst. Somit wird die Gefahr für die Vögel noch mehr verringert. Weitere Infos findest du unten – nach unserer Vergleichstabelle.

 

Weich- oder Hartfutter?

Die dagebliebenen Vögel unterteilen sich zwei Fressgruppen: Vögel wie Rotkehlchen, Drosseln oder Amseln fressen gerne Weichfutter wie getrocknete Früchte oder wie frisches Obst. Achte dabei, dass die Trockenfrüchte nicht geschwefelt wurden. Bei frischem Obst lege am besten die Früchte im Ganzen hin, da Stückchen wie Apfel, Banane oder Trauben an den Schnittkanten leichter gefrieren können. Wer es gut meint und den Vögeln die Früchte in „Schnabelgerechte“ Stücke schneidet, macht hier genau den Fehler.

Zu den Körnerfresser oder auch Hartfutterfresser gehören Vögel wie Dompfaff, Spatz und Fink. Am liebsten fressen diese Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Hanfsamen oder einfache Getreidekörner.

Wichtig hierbei: Beide Futterstellen voneinander zu trennen. Verfüttere NIEMALS Brot, Brötchen oder Gebäck. Diese enthalten Treibmittel wie Hefe oder Backpulver. Das Treibmittel kann in den Mägen der Vögel aufgehen und den kleinen Freunden schweren gesundheitlichen Schaden zufügen.